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Apps zur Pflanzenbestimmung: Fotografieren und die Arten entdecken

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Sie haben eine Pflanze im Blumentopf des Nachbarn, in einem Parkbeet oder mitten auf einem Wanderweg gesehen und kannten ihren Namen nicht? Ihre Handykamera löst viele dieser Probleme: Sie fotografieren das Blatt oder die Blüte, die App vergleicht das Bild mit einer Datenbank katalogisierter Fotos und zeigt Ihnen die ähnlichste Art sowie deren gebräuchlichen und wissenschaftlichen Namen und grundlegende Pflegehinweise an.

Es liefert eine fundierte Vermutung, keinen botanischen Fachbericht. Bei häufig vorkommenden Arten ist es in der Regel richtig, bei Jungpflanzen, blütenlosen Pflanzen oder solchen außerhalb des in der Datenbank erfassten Gebiets hingegen unsicher. Zu wissen, wann man dem Ergebnis vertrauen kann – und wie man durch Fotografieren die Genauigkeit erhöht – unterscheidet Neugier von ernsthafter Anwendung.


Das richtige Foto verändert den Ausgang.

Ein einzelnes Blatt, ein sauberer Hintergrund und natürliches Licht sind wertvoller als der gesamte Strauch im Bildausschnitt. Eine geöffnete Blüte oder Frucht am Zweig erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit erheblich.


Gebräuchlicher und wissenschaftlicher Name

Die App liefert die wahrscheinlichste Pflanzenart und ihre Merkmale, sodass Sie diese mit der Pflanze in Ihrer Hand vergleichen können, bevor Sie die Antwort akzeptieren.


Die Region spielt bei dem Abkommen eine Rolle.

Bilddatenbanken in Europa oder den USA verfügen über weniger Kenntnisse der brasilianischen Flora. Für einheimische Arten sollten Sie die Ergebnisse in einer zweiten Quelle überprüfen.


Die Pflege folgt als nächstes.

Sobald die Pflanzenart identifiziert ist, zeigt dieselbe App in der Regel die benötigte Bewässerung, das Licht und das Substrat an.


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Warum identifiziert die App die Arten falsch?

Die Bestimmung erfolgt durch den Vergleich von Bildern. Sehen zwei Pflanzen aus der Nähe ähnlich aus, wie beispielsweise eine Efeutute und ein Philodendron, oder blüht die Pflanze noch nicht, stehen der App weniger Daten zur Verfügung. Sie wählt dann die am häufigsten fotografierte Art aus der Datenbank aus – und das ist möglicherweise nicht Ihre. Fotos mit mehreren Pflanzen zusammen, gegen das Licht oder unscharf haben denselben Effekt.

Die Korrektur ist einfach: Fotografieren Sie verschiedene Teile derselben Pflanze (Blatt, Stängel, Blüte, Frucht) und prüfen Sie, ob die App weiterhin die richtige Antwort anzeigt. Wenn die Bestimmung wichtig ist, sollten Sie vor endgültigen Entscheidungen einen Agronomen, Botaniker oder Pflanzenexperten in Ihrer Region konsultieren.

Was fängt man an, wenn man den Namen in den Händen hält?


Bewässerung anpassen

Jede Pflanzenart hat ihre eigene Pflegeperiode. Mit der korrekten Bezeichnung wird die Pflege nicht mehr willkürlich und die Pflanze ertrinkt nicht mehr.


Die richtige Ecke des Hauses finden

Schattenpflanzen verbrennen in der direkten Sonne; Sonnenpflanzen strecken sich im Schatten hinter dem Licht. Die Art gibt Aufschluss darüber, welcher Fall zutrifft.


Zu wissen, was giftig ist

Viele gängige Zierpflanzen sind für Katzen, Hunde und Kinder giftig. Fragen Sie daher vor dem Aufstellen in Reichweite einen Tierarzt oder Agrarwissenschaftler.


Häufige Fragen

Funktioniert es auch ohne Internet?

Der Vergleich erfolgt auf dem Server der Anwendung, daher muss die Verbindung hergestellt werden. Der Verlauf der bereits durchgeführten Vergleiche wird zur späteren Verwendung auf Ihrem Telefon gespeichert.

Benötige ich die Blume zur Bestimmung?

Nein, aber es hilft sehr. Blätter, Rinde und Früchte funktionieren auch – je mehr Pflanzenteile Sie fotografieren, desto besser wird Ihre Vermutung.

Zeigt die App an, ob die Pflanze essbar ist?

Er schlägt zwar eine Art vor, aber das reicht nicht aus, um etwas davon zu essen oder Tee daraus zuzubereiten. Essbare Arten haben giftige Doppelgänger; lassen Sie sich daher vorher von einem Spezialisten beraten.

Wird es zur Identifizierung von Schädlingen und Krankheiten verwendet?

Zu den Diagnosemethoden gehört das Fotografieren des Blattes. Damit lassen sich klassische Probleme wie Wollläuse und Pilzflecken auf den Blättern zuverlässig diagnostizieren, jedoch werden allgemeine Symptome wie vergilbte Blätter nicht erkannt.

Der Bestimmungsleitfaden vergleicht zehn Apps, zeigt deren jeweilige Stärken auf und erklärt, wie man das Foto für eine genaue Bestimmung optimal aufnimmt. Nach der Namensfindung erstellt der zweite Leitfaden einen individuellen Bewässerungs-, Licht- und Düngeplan für die jeweilige Pflanzenart.

Die vollständige Anleitung ansehen