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Apps, um Musik zu hören, ohne Internet auszugeben

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Es besteht kein Zweifel, dass Musik in unserem Alltag eine entscheidende Rolle spielt. Es steigert unsere Stimmung, baut Stress ab und vieles mehr. Im digitalen Zeitalter ist der Musikkonsum durch Streaming-Apps einfacher denn je. Allerdings verbrauchen diese Apps in der Regel eine erhebliche Menge an mobilen Daten.

Daher stellt sich die Frage: „Wie kann man Musik hören, ohne Internet auszugeben?“ Glücklicherweise gibt es Apps, mit denen Sie Musik zum Offline-Hören herunterladen und so Ihre mobilen Daten sparen können. In diesem Artikel werden einige der besten Apps zum Musikhören ohne Internetnutzung vorgestellt.

Die besten Musik-Apps des Jahres 2023

Spotify

Spotify ist zweifellos eine der beliebtesten Plattformen zum Musikhören. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit, Songs zum Offline-Hören herunterzuladen. Die Option steht nur Premium-Abonnenten zur Verfügung, angesichts der umfangreichen Musikbibliothek von Spotify ist sie jedoch eine lohnende Investition.

Apple Music

Apple Music ist eine weitere robuste Option für Musikliebhaber. Ähnlich wie Spotify ermöglicht Apple Music seinen Nutzern, ihre Lieblingssongs herunterzuladen, um sie offline anzuhören. Sie benötigen lediglich ein kostenpflichtiges Abonnement, der Dienst bietet jedoch eine umfangreiche und hochwertige Musikbibliothek.

Spotify

Spotify

Bewertung: 4,4

Downloads: 1B+

Größe: 20 MB

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Preis: Frei

Plattform: Android/iOS

Herunterladen

YouTube Music

YouTube Music ist ein Musik-Streaming-Dienst, mit dem Sie Songs herunterladen und offline anhören können. Mit einer Premium-Mitgliedschaft können Sie Ihre Lieblingsmusik und -videos ohne Unterbrechung durch Werbung und vor allem ohne Verschwendung Ihres Internets genießen.

Amazon Music

Amazon Music ist ein Streaming-Dienst, der es Benutzern auch ermöglicht, Musik herunterzuladen, um sie offline anzuhören. Mit einem Amazon Music Unlimited-Abonnement können Sie werbefrei auf Millionen von Songs, Playlists und Radiosendern zugreifen.

Deezer

Nicht zuletzt bietet Deezer auch ein Offline-Musikhörerlebnis. Mit einem Premium-Abonnement können Benutzer ihre Lieblingslieder, -alben und -Playlists herunterladen und jederzeit und überall anhören, ohne sich um den mobilen Datenverbrauch sorgen zu müssen.

Apps zum Musikhören

Abschluss

Zusammenfassend gibt es mehrere Möglichkeiten, Musik zu hören, ohne mobile Daten auszugeben. Ob Spotify, Apple Music, YouTube Music, Amazon Music oder Deezer – Sie können Ihre Lieblingsmusik überall und jederzeit genießen, ohne sich um die mobile Datennutzung kümmern zu müssen.

Die meisten dieser Dienste erfordern ein Premium-Abonnement, um auf die Offline-Hörfunktion zugreifen zu können. Angesichts des Komforts und der Dateneinsparungen ist dies jedoch eine lohnende Investition. Musik ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens und diese Apps machen es einfach, sie auf eine Weise zu genießen, die zu unserem digitalen Lebensstil passt.

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Kriterien, die bei der Wahl eine Rolle spielen

  • Familien- oder Einzelplan. Familientarife beginnen in der Regel bei zwei Personen und erfordern für die meisten Leistungen eine gemeinsame Adresse.
  • Datennutzung. Streaming in hoher Qualität verbraucht viele Daten. Durch Anpassen der Qualität auf Ihrem Smartphone vermeiden Sie unangenehme Überraschungen, wenn Ihr Datenlimit erreicht ist.
  • Verfügbare Audioqualität. Die Bitrate variiert je nach Tarif. Bei Standardkopfhörern ist der Unterschied gering, bei besseren Geräten deutlich hörbar.
  • Katalog in portugiesischer und lokaler Form. Internationale Streamingdienste haben gelegentlich Probleme mit Sertanejo, Forró und Gospelmusik. Wenn Sie diese Musikrichtungen hören, testen Sie den Dienst am besten vor dem Abonnieren.

Was diese Apps nicht leisten

Es ist wichtig zu wissen, was außerhalb dieser Kategorie liegt – das vermeidet Frustration und, was am wichtigsten ist, verhindert, dass man auf diejenigen hereinfällt, die das Unmögliche versprechen.

  • Eine App, die kostenpflichtige Inhalte kostenlos anbietet, stellt Piraterie dar und geht oft mit aufdringlicher Werbung oder Schadsoftware einher.
  • Wenn Sie Ihr Abonnement verlieren, verlieren Sie auch den Zugriff auf die heruntergeladenen Inhalte – es handelt sich nicht um einen Kauf, sondern um eine Nutzungslizenz.
  • Die Liedtexte und Credits hängen von den Angaben des Plattenlabels ab und sind manchmal unvollständig.
  • Das Herunterladen der Musik als kostenlose Datei ist nicht möglich. Der Download erfolgt innerhalb der Anwendung und erfordert ein aktives Abonnement.

Häufige Fragen

Kann ich meine Wiedergabelisten übertragen?

Es gibt Dienste, die Wiedergabelisten zwischen Plattformen übertragen. Die Übertragung funktioniert in der Regel gut, gelegentlich gehen jedoch nicht verfügbare Titel verloren.

Wie viel Datenvolumen verbraucht Streaming?

Bei hoher Qualität liegt der Datenverbrauch bei etwa 100 bis 150 MB pro Stunde. Durch Reduzieren der Qualität in den Einstellungen lässt sich dieser Wert deutlich senken.

Kann ich auch ohne Internetverbindung zuhören?

Nur durch Herunterladen innerhalb der App, wofür in der Regel ein aktives Abonnement erforderlich ist.

Kann ich kostenlos zuhören?

Mit Werbung und einigen Einschränkungen, wie etwa zufälliger Reihenfolge und begrenzter Anzahl von Sprüngen, ist das möglich.

Kann ich es im Auto benutzen?

Ja, via Bluetooth oder über Android Auto und CarPlay in kompatiblen Fahrzeugen.

Was ist in welcher Reihenfolge zu tun?

  1. Wiedergabelisten über WLAN herunterladen. Bereiten Sie es vor, bevor Sie losfahren. Der Download erfolgt innerhalb der App und erfordert ein aktives Abonnement.
  2. Lass die App lernen. Die Bewertung hängt maßgeblich von der Empfehlung ab. Nach zweiwöchiger Anwendung verändert sich das Erscheinungsbild deutlich.
  3. Den Equalizer einmalig einstellen. Passen Sie die Einstellungen an die verwendeten Kopfhörer an – das ist die günstigste Möglichkeit, die Klangqualität zu verbessern.
  4. Die Qualität der mobilen Daten wird reduziert. In den Einstellungen können Sie die WLAN-Qualität von der Datenqualität trennen. Dadurch halbiert sich der Verbrauch.

Wo die meisten Menschen ausrutschen

  • Anmeldung zum Familientarif, ohne die Voraussetzung einer gemeinsamen Adresse zu prüfen.
  • Kündigen Sie Ihr Abonnement und verlieren Sie den Zugriff auf alle heruntergeladenen Daten.
  • Die Installation einer App, die einen kostenpflichtigen Katalog kostenlos anbietet, ist Piraterie und geht in der Regel mit aufdringlicher Werbung einher.
  • Beim Wechsel des Kontos gehen erstellte Wiedergabelisten verloren, anstatt sie zu übertragen.

Was das Handy selbst bereits tut.

YouTube dient als riesiger kostenloser Katalog zum Entdecken von Musik, und Streaming-Radio ist weiterhin in verschiedenen kostenlosen Apps verfügbar. Zum Offline-Hören ohne Abonnement können Ihre eigenen Dateien weiterhin im systemeigenen Player abgespielt werden.

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Die genaue Berechnung: Wie viele Megabytes verbraucht eine Stunde Musik?

Musik benötigt Bandbreite proportional zur gewählten Qualität. Die Berechnung ist einfach: Man teilt die Bitrate durch 8, um Kilobyte pro Sekunde zu erhalten, und multipliziert das Ergebnis mit 3.600. Die praktischen Ergebnisse:

  • 96 kbps (niedrige Qualität): ca. 43 MB pro Stunde.
  • 128 kbps (normale Qualität): ca. 58 MB pro Stunde.
  • 160 kbps (durchschnittliche Qualität, Standard für die meisten): ungefähr 72 MB pro Stunde.
  • 320 kbps (hohe Qualität): ca. 144 MB pro Stunde.
  • Keine Verluste, FLAC-Format.Von 400 MB bis über 700 MB pro Stunde.

Mit einem monatlichen Datenvolumen von 4 GB entspricht das etwa 95 Stunden Musikwiedergabe bei 96 kbps, 56 Stunden bei 160 kbps oder 28 Stunden bei 320 kbps. Zwei Stunden Musikhören in hoher Qualität pro Tag verbrauchen das gesamte Datenvolumen noch vor Monatsende.

Hier ist ein Detail, das fast jeden überrascht: Musik hören auf Videoplattformen. Selbst bei ausgeschaltetem Bildschirm laden viele Apps den Videostream weiter herunter. Der Datenverbrauch schnellt auf 300 MB bis 1 GB pro Stunde hoch – sieben- bis zwanzigmal so viel wie bei der gleichen Audiowiedergabe über einen Musikdienst. Der einfachste Weg, Geld zu sparen, ist, die Quelle zu wechseln.

Download zu Hause: Was bleibt tatsächlich auf dem Gerät?

Offline-Downloads von Streaming-Diensten erstellen keine reguläre Musikdatei. Es handelt sich um eine verschlüsselte Datei, die mit Ihrem Konto verknüpft ist und nur innerhalb der jeweiligen Anwendung abgespielt werden kann. Dies hat praktische Konsequenzen:

  • Es kann nicht kopiert werden. auf ein anderes Handy, per Nachricht senden oder auf einem USB-Stick im Auto speichern.
  • Es muss regelmäßig neu verbunden werden. Die meisten Dienste verlangen, dass die App etwa alle 30 Tage auf das Internet zugreift, um ihre Lizenz zu verlängern. Danach werden heruntergeladene Inhalte nicht mehr abgespielt.
  • Verschwinden, wenn das Abonnement endet. Die Datei verbleibt auf dem Gerät und belegt Speicherplatz, lässt sich aber nicht öffnen.
  • Es hängt vom Gerät ab. Ein Download auf einem Mobiltelefon funktioniert nicht auf einem Tablet.

Musik, die man in einem digitalen Shop kauft oder von einer eigenen CD rippt, erzeugt eine kostenlose Datei, die mit jeder Anwendung abgespielt, kopiert und unbegrenzt gültig ist. Für alle, die viel Zeit ohne Internetzugang verbringen, ist dieser Unterschied wichtiger als der Preis.

Wie viel Speicherplatz benötigt es?

Bei 160 kbps ist ein vier Minuten langer Musiktitel etwa 4,6 MB groß. Bei 320 kbps sind es fast 9,2 MB.

  • 100 Lieder in mittlerer Qualität: ca. 460 MB.
  • 500 Songs in mittlerer Qualität: ca. 2,3 GB.
  • 500 Songs in hoher Qualität: ca. 4,6 GB.

Auf einem Smartphone mit 64 GB Speicherplatz für Fotos und Videos ist die Offline-Bibliothek oft der zweitgrößte Speicherfresser, gleich nach der Galerie. Es lohnt sich, sie regelmäßig zu überprüfen und Wiedergabelisten zu löschen, die man nicht mehr hört.

Einstellungen, die alle Probleme auf einmal lösen.

Fünf Anpassungen, die nur einmal vorgenommen werden müssen, beseitigen das Problem für immer:

  1. Separate Datenqualität für mobile Daten. Fast jede Musik-App bietet die Möglichkeit, die Klangqualität für WLAN und mobile Daten separat einzustellen. Wählen Sie für WLAN eine hohe und für mobile Daten eine niedrige Qualität.
  2. Download nur über WLAN. Dadurch wird verhindert, dass eine neue Wiedergabeliste automatisch synchronisiert wird, während Sie unterwegs sind.
  3. Aggressives Vorladen deaktivieren. Manche Dienste laden empfohlene Musiktitel im Voraus herunter, die man sich möglicherweise gar nicht anhört.
  4. Systemdatenökonomie. Android und iPhone verfügen über einen Modus, der den Datenverbrauch im Hintergrund reduziert. Dies dient als Sicherheitsnetz für Apps, die ihre eigenen Einstellungen nicht beachten.
  5. Hintergrundnutzung einschränken. Von Musik-Apps, die Sie nicht mehr nutzen. Viele von ihnen synchronisieren ihren Katalog und ihre Werbung sogar im geschlossenen Zustand.

Öffnen Sie anschließend das Dashboard zur Datennutzung des Systems und sehen Sie sich den Verbrauch nach Anwendung an. Dort wird genau angezeigt, wer im jeweiligen Abrechnungszeitraum wie viel verbraucht hat, und die Liste birgt fast immer eine Überraschung.

Internetradio, UKW-Radio und der Unterschied, den niemand bemerkt.

Es besteht eine häufige Verwechslung zwischen “Online-Radio” und dem im Gerät eingebauten FM-Radio.

Internetradio funktioniert wie jedes andere Streaming: Es verbraucht Daten, in der Regel zwischen 40 und 130 MB pro Stunde, abhängig von der Qualität des Senders. Der Vorteil ist, dass man lediglich eine Internetverbindung benötigt und das Programmangebot weltweit verfügbar ist.

Viele Android-Geräte verfügen bereits über einen integrierten FM-Empfänger. Dieser empfängt das Signal drahtlos und verbraucht keine Daten – die kabelgebundenen Kopfhörer fungieren als Antenne, weshalb die Funktion nur bei angeschlossenen Kopfhörern funktioniert. Da kein Mobilfunknetz genutzt wird, ist der Akkuverbrauch deutlich geringer als beim Streaming. Nicht jedes Modell besitzt diese Funktion, und einige Hersteller haben den Empfänger per Software deaktiviert. Es lohnt sich jedoch, dies am Gerät zu überprüfen, bevor man von einem fehlenden FM-Empfänger ausgeht.

Für diejenigen, die stundenlang an Orten ohne Datenempfang verbringen – Baustellen, Felder, Straßen, U-Bahnen – ist dies die einzige Quelle für Live-Musik, die weiterhin funktioniert.

Wo die Wirtschaft unbemerkt dahinsiecht.

  • Videowerbung. Im Gratis-Tarif verbraucht der Werbespot deutlich mehr Daten als die Musik selbst und leuchtet außerdem den Bildschirm auf.
  • Hochauflösendes Albumcover. Es mag wie ein unbedeutendes Detail erscheinen, aber das Durchsuchen eines großen Katalogs lädt Hunderte von Bildern. Einige Apps bieten eine Option, dies zu reduzieren.
  • Podcast und Musikvideo im selben Account. Eine einstündige Videoepisode kann mehr Musik verbrauchen als eine ganze Woche.
  • Automatische Wiedergabe am Ende der Wiedergabeliste. Die App spielt empfohlene Titel unbegrenzt ab. Wenn man dabei einschläft, läuft sie die ganze Nacht und verbraucht Datenvolumen. Der automatische Abschalttimer behebt dieses Problem.
  • Bibliothekssynchronisierung über mehrere Geräte hinweg. Wenn Handys und Tablets dieselben Wiedergabelisten herunterladen, verdoppelt sich der Konsum.
  • Gemeinsam genutzter Mobilfunkrouter. Wenn jemand Ihren Hotspot nutzt, werden die Musikstreaming-Aktivitäten dieser Person auf Ihr Datenvolumen angerechnet.

Eine letzte Gewohnheit, die oft mehr bringt als alle anderen zusammen: Legen Sie einen festen Ordner mit den 200 bis 300 Titeln an, die Sie tatsächlich regelmäßig hören. Laden Sie diese über WLAN herunter und entdecken Sie neue Musik erst, wenn Sie zu Hause online sind. Der größte Datenverbrauch beim Musikhören entsteht durch das Stöbern in Katalogen, nicht durch das Hören bereits bekannter Titel.

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Rodrigo Pereira

Rodrigo Pereira

Rodrigo Pereira schreibt seit 2021 über Apps und Mobiltelefone und ist Redaktionsleiter von Luxmobiles. Er testet die von ihm empfohlenen Apps in der Praxis, überprüft die Informationen in offiziellen App-Stores und prüft jeden Ratgeber vor der Veröffentlichung.